Multiple Sklerose in Schach halten – verlaufsmodifizierende Therapien

Eine verlaufsmodifizierende Immuntherapie sollte bereits beim Vorliegen eines klinisch isolierten Syndroms (KIS), spätestens jedoch nach der Diagnosestellung einer klinisch sicheren MS umgesetzt werden. Ziel eines möglichst frühzeitigen Behandlungsbeginns ist es, weitere Schübe zu verhindern, den Krankheitsprozess zu verlangsamen und damit der Entwicklung dauerhafter neurologischer Defizite vorzubeugen.

Bei der Basistherapie sind Mittel der ersten Wahl Reservepräparat bei klinisch sicherer MS ist in Einzelfällen
Um die Wirksamkeit und die Verträglichkeit der eingeleiteten therapeutischen Maßnahmen zu überprüfen, empfiehlt es sich, regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchzuführen.

Interferon-beta, Glatirameracetat, Fumarat und Teriflunomid sind grundsätzlich als Dauertherapie angedacht.