Sechs Monate Forschungszeit für Nachwuchswissenschaftler

Finanzielle Unterstützung in Kombination mit einer sechsmonatigen Freistellung – das ist SEED, das Stipendienprogramm des KKNMS für Nachwuchswissenschaftler. Es richtet sich an Ärzte in Ausbildung bis 32 Jahre und ist mit bis zu 32.000 Euro pro Projekt dotiert, wobei der KKNMS e.V. maximal 75% des Projektbudgets trägt. Der restliche Anteil soll vom Arbeitgeber des Stipendiaten getragen werden, der zudem eine sechsmonatige Freistellung des Stipendiaten garantiert. Das KKNMS will junge Wissenschaftler so unterstützen, an eigenen, innovativen Projekten zu forschen und damit gezielt ihre Entwicklung fördern.

Bewerbungsvoraussetzungen:

  • Die Bewerbung ist offen für Ärzte in Ausbildung in Deutschland, die das 32. Lebensjahr nicht vollendet haben.
  • Vorleistungen durch Publikationen müssen nachgewiesen werden (mind. eine Erstautorenschaft).
  • Das SEED-Projekt soll in einer ausgewiesenen Arbeitsgruppe durchgeführt werden.
  • Die Arbeitgeber des Stipendiaten müssen sich dazu verpflichten, den Stipendiaten von der Routineversorgung freizustellen
  • Der Arbeitgeber des Stipendiaten bestätigt die Weiterbeschäftigungsabsicht des Stipendiaten für mindestens zwei Jahren ab Beginn des Stipendiums
  • Das Projekt soll innerhalb von 12 Monaten nach Zusage beginnen.

Die aktuelle Ausschreibung sowie Informationen zur Bewerbung finden Sie hier:

Zur Ausschreibung 2017
Zu den Bewerbungsunterlagen

Bewerbungsschluss ist der 31.07.2017

Bisherige Stipendiaten:

2016

Dr. med. Joseph Kuchling (Charité Berlin) – High-resolution MR imaging of optic neuritis at 7 Tesla – new implications of differential diagnosis in neuroimmunologic disorders

2015

Dr. Sarah Laurent (Institut für Klinische Neuroimmunologie, LMU München) – sBCMA and sTACI as biomarkers in multiple sclerosis

Dr. Benjamin Knier (Neurologische Klinik und Poliklinik, TU München) – Mechanisms of retinal inner nuclear layer plasticity during CNS autoimmunity

Publikationen:

Knier B, Schmidt P, Aly L, et al. Retinal inner nuclear layer volume reflects response to immunotherapy in multiple sclerosis. Brain : a journal of neurology. 2016 Aug 30.

Knier B, Leppenetier G, Wetzlmair C, et al. Association of retinal architecture, intrathecal immunity, and clinical disease course in multiple sclerosis. JAMA neurology. 2017;in press.