Aktuelles aus dem Kompetenznetz MS

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Leberschäden unter Daclizumab – EMA schränkt Zinbryta®-Einsatz ein und empfiehlt strengere Grenzen bei den Leberwerten

München/Hannover 14.11.2017 Aufgrund des erhöhten Risikos schwerwiegender Leberschäden unter Anwendung des MS-Medikaments Daclizumab (Zinbryta®) hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im Juni 2016 nach einem Todesfall mit Leberversagen die Sicherheitshinweise für das Medikament vorläufig verschärft und ein Prüfverfahren eingeleitet. Am 27. Oktober veröffentlichte die EMA nun zusätzliche Anwendungseinschränkungen. Das Kompetenznetz MS und der DMSG Bundesverband e. […]

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Hochdosiertes Vitamin D als Zusatztherapie in der Behandlung der Multiplen Sklerose? – Ein Update zur Fachliteratur

Mainz/Hannover/München, 28.09.2017 Jüngste Berichte über Therapieerfolge in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) mit ultrahochdosiertem Vitamin D („Coimbra-Protokoll“) wecken hohes Interesse in Patienten, die an der Autoimmunerkrankung leiden. Das Behandlungskonzept suggeriert nach derzeit noch unpublizierten Angaben des brasilianischen Arztes Dr. Coimbra in ca. 95% aller Fälle einen Übergang in dauerhafte Remission sowie den Rückgang aller […]

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Multiple Sklerose: Schutzeffekt des Antibiotikums Minocyclin noch nicht ausreichend belegt

München, 3. August 2017 – Das Antibiotikum Minocyclin verzögert möglicherweise den Ausbruch von Multipler Sklerose (MS). In einer im „New England Journal of Medicine“ publizierten Studie erkrankten unter Minocyclin sechs Monate nach einem ersten Schub neurologischer Symptome halb so viele Patienten an MS wie unter Placebo. Nach 24 Monaten war der Schutzeffekt des Antibiotikums allerdings […]

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Immuntherapien bei MS – KKNMS weist auf Wichtigkeit von Sicherheitsmaßnahmen hin

München, 28.06.2017 – Immer wieder sorgen schwere Nebenwirkungen von MS-Medikamenten für Schlagzeilen. So wurde kürzlich ein Todesfall im Zusammenhang mit Zinbryta® (Daclizumab) gemeldet. Eine Patientin aus Deutschland ist an den Folgen von akutem Leberversagen verstorben. Kurz davor wurde über einen Fall progressiver multifokaler Leukenzephalopathie (PML) unter Ocrevus® (Ocrelizumab) berichtet. Schon seit längerem ist bekannt, dass […]

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Natalizumab: Rechenschwäche beim PML-Risiko

20. März 2017 – Das Risiko, unter Natalizumab eine virusinduzierte progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) zu entwickeln, ist für Multiple-Sklerose-Patienten möglicherweise höher als bisher angenommen. Darauf weisen das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hin. Die gegenwärtig in der klinischen Praxis angewandten Methoden zur PML-Risikostratifizierung können zu substanziellen Fehleinschätzungen führen. […]

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Multiple Sklerose: Was können wir wirklich von Ocrelizumab erwarten?

17. Januar 2017 – Mit Ocrelizumab steht bald eine Therapieoption zur Verfügung, die das Fortschreiten der primär progredienten Multiplen Sklerose (MS) nachweislich verlangsamt. Die Substanz reduziert die Zahl der Läsionen im Gehirn und bremst die Krankheitsprogression, wie die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der ORATORIO-Studie belegen. „Das ist ein erster Fortschritt, denn der humane monoklonale Antikörper gegen […]

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