Aktuelles aus dem Kompetenznetz MS

Hier finden Sie neueste Pressemeldungen des KKNMS. So sind Sie immer über den Stand unserer Forschungsprojekte informiert. Sie möchten unsere Pressemitteilungen regelmäßig bekommen? Gerne nehmen wir Sie in unseren Presseverteiler auf. Kurze E-Mail mit Ihren Kontaktdaten genügt!

Multiple Sklerose (MS): Neue Leitlinie online verfügbar

S2e-Niveau sichert Qualität bei Diagnose und Therapie der MS

München/Berlin, 18.04.2012 – Die im Rahmen des 84. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vorgestellte neue Leitlinie für Multiple Sklerose steht ab sofort auf den Webseiten der Organisation und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zum Download bereit. Experten des KKNMS haben die aktuelle Überarbeitung federführend im Auftrag der DGN erstellt. Erstmals entspricht die Leitlinie S2e-Niveau, d.h. sie ist von höherer Qualität als die vorangegangene Version, da eine systematische evidenzbasierte Recherche und Einordnung wissenschaftlicher Publikationen und Studien stattgefunden hat.

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Multiple Sklerose: beschädigtes Myelin ist nicht der Auslöser

Neue Anhaltspunkte zur MS-Pathogenese

München, 28.02.2012 – Schäden im Myelin von Gehirn und Rückenmark führen nicht zur Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS). Diesen Nachweis erbringt eine Studie von Neuroimmunologen unter Federführung der Universität Zürich, an der auch Forscher des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) beteiligt waren. In der aktuellen Ausgabe von „Nature Neuroscience“ verwerfen sie damit eine gängige Hypothese zur Entstehung (Pathogenese) von MS. Künftig werden die Wissenschaftler die Ursache für die Entwicklung von MS daher verstärkt im Immunsystem und nicht mehr im Zentralnervensystem suchen.

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Strengeres kardiovaskuläres Monitoring bei Ersteinnahme von Fingolimod

Todesfall in USA macht Reviewprozess notwendig

München, 30.01.2012 – Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) und der Ärztliche Beirat der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. (DMSG) weisen darauf hin, Multiple Sklerose Patienten ab sofort vor, während und nach der Neueinstellung auf Fingolimod einer engmaschigen kardiovaskulären Überwachung zu unterziehen. Nachdem in den USA eine Patientin in weniger als 24 Stunden nach der Ersteinnahme von Fingolimod aus bislang unbekannter Ursache verstarb, hat die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) einen Reviewprozess eingeleitet. Die Ergebnisse werden für März 2012 erwartet. Die Herstellerfirma hat heute einen entsprechenden Rote-Hand-Brief veröffentlicht.

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